Cereal Center Blintendorf – Wo stehen wir?

Mit der Publikation dieser Genossenschaftsnachrichten werden die Außenarbeiten, wie Asphaltierung, Wegebefestigung, Böschungs- und Oberflächenwasserbecken, gemeinsam mit  der Fertigstellung der Gossenhalle den Endpunkt der Bauarbeiten am Cereal Center markieren.  Wenn man so will ist die Anlage zwischen den Landesfeiertagen Josefi am 19. März mit dem Spatenstich und dem 10. Oktober mit der geplanten Fertigstellung entstanden.
Das Baubudget von 2,5 Millionen Euro konnten im Wesentlichen gehalten werden, bis Ende August wurden 90% davon verbaut.
Freilich mit der Baufertigstellung beginnt die Arbeit erst.  Die Anlage ist einzustellen, die Steuerung zu optimieren und vor allem sind die Mitarbeiter auf der Anlage einzuschulen.  Wir hoffen schon jetzt auf das Verständnis unserer Kunden, die wissen, dass bei Anlagen in dieser Größenordnung auch Erfahrung und Lernen notwendig sind.
Den größten Herausforderungen am Bau konnte durch  regelmäßige Baubesprechungen, die jeweils am Montag jeder Woche stattfanden, begegnet werden. Dafür danke ich dem beteiligten Architekturbüro Omansiek, Hrn. Ing. Thomas Koban und unserem Obmann Hrn. Ing. Blasius Piroutz. Froh waren wir über die fachliche Unterstützung bei den Besprechungen durch Vorstandsmitglied Ing. Franz Jahn und dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates Hrn. Alfons Prießner. 
Wo lagen die größten Überraschungen? Bereits zum Start mussten Bodenauswechslungen vorgenommen werden, um die Baustatik zu gewährleisten. Die Synchronisation der einzelnen Professionisten, Baumeister, Elektro- und Steuerungsunternehmen, Silobauer und Montageteams, Stahlbau etc. forderte sehr.  Dankbar sind wir für den Einsatz der Abteilung 10L (Agrar) und  der Kammer für Land & Forstwirtschaft in Kärnten, sodass uns in der Sitzung des Förderbeirates (Austria Wirtschaftsservice) vom 6. Juli dieses Jahres  für die Verarbeitung, Vermarktung und Entwicklung landwirtschaftlicher Erzeugnisse ein Zuschuss zugesagt wurde.